Kategorie: Hochschuldidaktik

  • Sandra Hofhues spricht zum Thema Hochschuldidaktik

    Sandra Hofhues, Juniorprofessorin für Mediendidaktik/Medienpädagogik an der Universität zu Köln, hat im Rahmen der Hochschuldidaktik-Reihe der PH Wien einen Vortrag mit Seminar zu eben diesem Thema gehalten. In dem kurzweiligen Blitzlicht-Vortrag zeigte sie, ausgehend von ihrer eigenen forschungsorientierten Lehrveranstaltung  „Einführung in die Mediendidaktik“, auf, was bei der Planung größerer Lehrveranstaltungen zu beachten ist und womit sie nicht gerechnet hätte. Nämlich mit Studierenden, die nicht sehr aktiv sind, wenn es um den Einsatz von Social Media in ihrem Arbeitsumfeld, der Lehre und Forschung geht.

    Interessant war die mediendidaktische Begleitung ihrer Lehrveranstaltung durch Sandra Hofhues und ihre Tutorin. Einerseits wurde die Vorlesung durch einen Blog, der unter dem Namen Forschungspost lief und Twitter, was überhaupt nicht angenommen wurde, begleitet, andererseits gab es ein internes Wiki, das als Peer-Feedback Schiene zum gegenseitigen Austausch und Diskurs über kleinere Forschungsprojekte geführt wurde.

    Ausgehend von diesem Szenario, sprach Sandra Hofhues darüber, was zu beachten ist, wenn man selbst Ähnliches planen will und wo man an der Hochschule mitgestalten kann. In der darauffolgenden Diskussion wurde dann u. a. darüber diskutiert, wie man Studierende dazu bringen kann, mehr zu twittern. Es geht nur über Zuckerl, war ein wenig der gemeinsame Tenor. Eine Möglichkeit, die angesprochen wurde, um Forschung im universitären Bereich attraktiv zu machen, sind Undergrate Journals.

    http://www.sandrahofhues.de/

    Vorlesungsblog Forschungspost

    Veranstaltungsplakat

  • Veranstaltungshinweis: Vortrag zu Hochschulmanagement

    Am 4. und 5. Dezember 2015 ist Dr. Christine Böckelmann, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, zu Gast an der PH Wien und wird im Rahmen der Reihe „Hochschuldidaktik“ zum Thema Hochschulmanagement referieren. (mehr …)

  • Vortrag Peter Tremp: Forschungsorientierung als didaktischer Anspruch

    Den Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Hochschuldidaktik“ im Rahmen der internen Fortbildung an der PH Wien bildete am Freitag, den 13. November 2015, ein Vortrag von Dr. Peter Tremp (PH Zürich) zum Themenfeld „Forschungsorientiertes Studium“. (mehr …)

  • Veranstaltungsreihe zur Hochschuldidaktik

    Vor Kurzem wurde der viersemestrige Hochschullehrgang Hochschuldidaktik (60 ECTS), der im Oktober 2013 mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der PH Wien gestartet war, erfolgreich abgeschlossen. In 12 Modulen wurden von internen und externen Expertinnen und Experten fast 40 Lehrveranstaltungen in den Bereichen Lehre, Forschung und Entwicklung abgehalten. Der Lehrgang wird als solcher nicht mehr angeboten, jedoch wird ein Teil der Lehrveranstaltungen als „Veranstaltungsreihe Hochschuldidaktik“ in den nächsten beiden Studienjahren im neuen Gewand präsentiert.

    hochschuldidaktik-tremp-previewDen Auftakt bildet am Freitag, den 13. November 2015, ein Vortrag von Dr. Peter Tremp (PH Zürich) zum Themenfeld „Forschungsorientiertes Studium“. Einer der modernen Ansprüche an eine professionelle Lehre ist die gewinnbringende Verknüpfung von Forschung und Lehre. Aber wie sieht diese aus? Und welche insbesondere didaktischen Herausforderungen ergeben sich aus diesem Anspruch?

    Zum neuen Veranstaltungskonzept gehört die Möglichkeit, den einführenden (öffentlichen) Vortrag von Peter Tremp in einem unmittelbar anschließenden Seminar im Rahmen der PH-internen Fortbildung zu vertiefen. Zu beiden Veranstaltungen erfolgt die Anmeldung über PH-online:

    Die Reihe wird im Dezember mit zwei Veranstaltungen zum Thema „Hochschulmanagement“ mit Dr. Christine Böckelmann, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, fortgesetzt – nähere Infos dazu folgen in Kürze. Die Vorträge werden außerdem als Audio aufgezeichnet und können über das Medienarchiv der PH Wien abgerufen werden.

  • Langer Nachmittag der Hochschuldidaktik

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    Angelika Zagler und Jürgen Kellner mit Studierenden der Freizeitpädagogik

    Beeindruckend war die didaktische Vielfalt und Professionalität der Lehr-/Lernkonzepte, die am Freitag, den 16.01.2015, in einer „offenen“ Lehrveranstaltung im Rahmen des Hochschullehrganges Hochschuldidaktik im Festsaal der PH Wien präsentiert wurden.

    Der im Oktober 2013 erstmals gestartete Hochschullehrgang Hochschuldidaktik (RHD-1) ist so konzipiert, dass in den drei Bereichen Lehre, Forschung und Entwicklung eine unmittelbare Anwendung der Studieninhalte erfolgt. Insbesondere gibt es im derzeit laufenden dritten Semester ein Modul zur Lehrveranstaltungskonzeption, in dem unter Rückbezug auf die Lehrinhalte der ersten beiden Semester von den Studierenden (= PH-Lehrenden) eine eigene Lehrveranstaltung einem Re-Design unterzogen werden soll. Auf folgende Lehrveranstaltungen der ersten beiden Semester sollte im Besonderen reflektiert werden:

    • Bolognagerechte Hochschullehre
    • Hochschullehre (Didaktische Grundlagen)
    • Professionalisierung in der Hochschullehre
    • Modul 5 zu Lerntechnologien
    • Lehrmethoden und Präsentationstechniken

    2015-01-16-14-19-45-280Die Teilnehmer/innen präsentierten Lehr-/Lernkonzepte, die im Sommersemester 2015 an der PH Wien zum Einsatz kommen werden, und gewährten einen Einblick in ihre Unterrichtsvorbereitungen zu folgenden Themen:

    • Individuelle Spracharbeit in der Volksschule
    • Das Leitfadeninterview: Konzept, Transskript & Ergebnisse
    • Forschendes Lernen in der Berufsbildung: in der Fachwissenschaft, in der Fachdidaktik und in den Schulpraktischen Übungen
    • Die Kreative Jause (aus dem Hochschullehrgang Freizeitpädagogik)
    • Ausdauerschulung im Sportunterricht
    • Kompetenzorientierter Mathematikunterricht in der Volksschule
    • Schulpraxis in Mode und Design
    • Screenrecording und Mindmapping zur Unterstützung Studierender im Hochschullehrgang Freizeitpädagogik
    • Flipped Classroom im Studiengang Informations- und Kommunikationspädagogik
    • Schreibarbeit in der Volksschule
    • Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung (Entwicklungspsychologie)
    • Historisches und Aktuelles zur Pädagogik für Blinde und Sehbehinderte in Österreich

    Die Materialien zu den Lehrkonzepten werden auf der Mahara-Plattform der PH Wien in Portfolioform dokumentiert.

    Anlage: Programm

  • Internes Weiterbildungsprogramm für die PH Wien

    Das ZLI hat in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Informatik-Dienst (ZID) und dem Institut für Hochschulmanagement (IHM) der Pädagogischen Hochschule Wien ein Konzept zur Kompetenzentwicklung von Lehrenden erarbeitet, das in ein Weiterbildungsjahresprogramm mündet. Die Veranstaltungen sind modular aufgebaut und sehen Grundlagen-, Vertiefungs- und Spezialisierungsmodule vor.

    Im aktuellen Wintersemester 2014/2015 werden folgende Veranstaltungen angeboten:

    • Cloud Services & PH-Moodle Grundlagenmodul G1
    • Zeitmanagement mit MS Outlook
    • E-Portfolios mit Mahara – Grundlagenmodul
    • PH-Moodle Grundlagenmodul G2

    Die Reihe wird im Sommer fortgesetzt, der Überblick zu den Modulen ist der Grafik zu entnehmen bzw. dem PDF im Anhang. Begleitet werden die Lehrveranstaltungen von einem informellen Didaktik-Treff, der an jedem ersten Montag im Monat stattfinden wird und eine Community of Practice etablieren soll.

  • Gerd Bräuer kommt an die PH Wien

    Auf Einladung des ZLI ist nächste Woche am Dienstag und am Mittwoch Dr. Gerd Bräuer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu Gast an der PH Wien. Gerd wird am Dienstag (18.11.2014) beim Symposium des bm:bf zur Professionalisierung der Lehrenden der Fort- und Weiterbildung einen Vortrag halten, und zwar am Nachmittag unmittelbar nach dem Vortrag von Klaus Himpsl-Gutermann und Thomas Strasser zu „Hochschuldidaktik Reloaded“ – zwei Beiträge, die sich mit Portfolios zur Professionalisierung von Lehrenden beschäftigen. Am Dienstag Abend wird die Gelegenheit genutzt, um Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit im Europortfolio-Netzwerk und in der Hochschuldidaktik auszuloten.

    Am Mittwoch Vormittag (19.11.2014) ist Gerd Bräuer dann Gastredner in der PH-Wien-internen Weiterbildung zu „E-Portfolio und reflexives Schreiben in der Schulpraxis“, zu der sich schon mehr als vierzig Kolleginnen und Kollegen aus dem Haus angemeldet haben. Nach seinem Impulsvortrag und Diskussion gibt es einen Austausch zu den bisherigen Erfahrungen mehrerer Kolleginnen und Kollegen mit Mahara als Dokumentationsmappe der Studierenden für die schulpraktischen Studien in verschiedenen Semestern.

  • Timo van Treeck zu Gast im ZLI

    Die Vorlesung zum Thema „Berufsbilder in der Hochschullehre“ im Hochschullehrgang Hochschuldidaktik stand ganz im Zeichen des Lehrportfolios.

    Auf Einladung von Klaus Himpsl-Gutermann war Mitte Oktober Timo van Treeck von der Fachhochschule Köln an der PH Wien zu Gast. Timo ist Hochschuldidaktiker und E-Learning-Experte und interessiert sich seit einigen Jahren insbesondere dafür, wie Diversität im Kontext der Hochschule gefördert werden kann. Ein wesentliches Ziel seines Zentrums für Kompetenzentwicklung für Diversity Management (KomDim) ist es, durch Weiterbildungs- und Coachingangebote ein Bewusstsein bei Hochschullehrenden für die Thematik zu schaffen und entsprechende Kompetenzen zu entwickeln. KomDim ist eine von mehreren Initiativen an der FH Köln zur Verbesserung der Lehre, so dass sich zu verschiedenen Themen (Hochschuldidaktik, Diversität, Inklusion) Anknüpfungspunkte zur Zusammenarbeit zwischen FH Köln und PH Wien ergeben.

    Die beiden Institutionen sind deshalb vor kurzem einen Erasmus-Plus-Kooperationsvertrag für „Staff-Mobilities“ eingegangen, in dessen Rahmen Timo van Treeck nun einen Lehrauftrag im Hochschullehrgang Hochschuldidaktik wahrgenommen hat. Daneben wird das Europortfolio-Netzwerk ein weiteres Feld der Zusammenarbeit sein. Hier war im September das ZLI wesentlich an der Gründung des Austrian Chapter beteiligt. Auf der Online-Educa in Berlin wird in Kürze das German Chapter ins Leben gerufen, an dem Timo van Treeck und weitere Mitglieder des „E-Portfolio-Arbeitskreises epak“ mitwirken werden.

    Seine Vorlesung zum Thema „Berufsbilder in der Hochschullehre“ machte deutlich, wie die Lehrenden ihre Kompetenzen durch ein Lehrportfolio weiterentwickeln können und wie wichtig Lehrportfolios für den Qualitätsprozess an Hochschulen sein können.

    Einblick in die Lehrveranstaltung

    Angelika Zagler aus dem Hochschullehrgang Hochschuldidaktik gibt im Folgenden einen Einblick in die Lehrveranstaltung:

    „In Gruppen haben wir erarbeitet, wie wir gute Lehrende und schlechte Studierende, beziehungsweise schlechte Lehrende und gute Studierende sehen.

    Dieser Perspektivenwechsel war der Einstieg in die Bearbeitung der Leitfragen eines Lehrportfolios nach einer bestimmten Struktur (vgl. Auferkorte-Michaelis und Szczyrba 2004, S. 8ff.)

    Lehrportfolios werden an manchen Hochschulen auf deren Websites veröffentlicht:

    Für uns Teilnehmerinnen und Teilnehmer war das ein völlig neues Thema, an dem wir mit Begeisterung gearbeitet haben und sicher weiterarbeiten werden. Dieser Link führt in eine Lehrportfoliowerkstatt mit vielen Ideen und Anregungen.

    Am zweiten Tag lernten wir das Kölner Kompetenzmodell KomM kennen. Vier verschiedene Herausforderungen haben das Ziel, einen ganzheitlichen Blick auf Studierende und Lehrende zu werfen. Tutoring , Mentoring und Coaching für Lehrende und Studierende sind hier fest verankert.

    Timo van Treeck stellte auch ein Mentoring Programm der UNI Düsseldorf vor, eine Personalentwicklungsstrategie, die weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt und dafür ausgezeichnet wurde: das Selma Meyer Mentoring. Tutoring, Mentoring und Coaching an der eigenen Institution wurden in der Gruppe diskutiert, Beratungssituationen definiert. Welche Veränderungsprozesse wären notwendig?

    Mit den vier Funktionslogiken Professions-, Bürokratie-, Politik- und Unternehmenslogik werden unterschiedliche Handlungsfelder definiert, die zwischen Beratung (Mentoring, Coaching, etc.), Forschung und Lehre ein interessantes Spannungsfeld entstehen lassen. Wir haben die Anforderungen an Studierende und Lehrende aus der Sicht der Bürokratielogik und der Unternehmenslogik diskutiert und dabei festgestellt, dass Veränderungen vor allem auch deshalb sehr schwierig sind, da alle Beteiligten in ihren Funktionen verankert sind.

    Die Lehrveranstaltung war einmal mehr ein Highlight im Lehrgang Hochschuldidaktik, in dem uns viele Vortragende sowohl von intern als auch von Hochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum unterschiedlichste, neue Aspekte der Hochschuldidaktik vermitteln.“

    Das ZLI bedankt sich bei Angelika Zagler aus dem Hochschullehrgang Hochschuldidaktik, die als Gastautorin an diesem Beitrag mitgewirkt und die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

    Literaturhinweis:

    AUFERKORTE-MICHAELIS, N., & SZCZYRBA, B. (2004). Das Lehrportfolio in der Ref-
    lexions- und Schreibwerkstatt. In B. BEHRENDT., H.-P. VOSS, & J. WILDT (Hrsg.),
    Neues Handbuch Hochschullehre (E 2.6). Berlin: Raabe.