Am 18.5.2016 fand an der PH Linz die offizielle Kick-off Veranstaltung zum CO-LAB Projekt statt, an dem auch das ZLI beteiligt sein wird.
Ziel des Projektes ist es, Lehrenden Impulse für den Einsatz von Lernszenarien im Klassenzimmer der Zukunft zu geben und, besonders an PHs, als Anregung für Diskussionen zu kollaborativem Lernen und Lehren zu dienen. Weiters soll das Projekt eine “Anleitung zur Nutzung der Computer im eigenen Unterricht” bieten.
Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, möglichst viele interessierte Lehrkräfte für den MOOC zu begeistern. Unter anderem werden im MOOC kollaborative Lehr- und Lernszenarien vorgestellt. Auch ein Modul zum Thema Assessment von Gruppenarbeiten soll Bestandteil des MOOCs sein. Für interessierte Lehrende aus Österreich startet der MOOC Anfang Oktober 2016.
Insgesamt war festzustellen, dass das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt. Es wird aber interessant sein zu sehen, wie ein englischsprachiger MOOC in der österreichischen Lehrer Community funktioniert. Mehr zum Projekt gibt es auf der Seite http://colab.eun.org/home
Eine Reihe von Präsentationen zu Themen wie MOOCs (Stephan Waba), Creative Classroom Lab (Katja Engelhardt) begleitete die Veranstaltung rund um den CO-LAB Kick-off. Martin Bauer stellte die eEducation Strategie des bmbf vor, die ab 1. September 2016 als neue “Dachmarke” für e-learning in Österreich fungieren wird.
Das ZLI veranstaltet eine Reihe von abwechslungsreichen Lehrveranstaltungen in der Fortbildung im Themenfeld „Medienbildung und digitale Kompetenzen“ aus den Bereichen eLearning, Medienpädagogik und IKT. (mehr …)
einen ganzen Tag lang an der PH Wien! Literaturvermittlung und Textproduktion im Unterricht waren die Ziele der Veranstaltung „Text fetzt“, die vom Institut für übergreifende Bildungsschwerpunkte der Pädagogischen Hochschule Wien in Zusammenarbeit mit vielen Partnern am 20. April 2016 ausgerichtet wurde.
Daniela Fürst (literadio) und Christian Berger (ZLI PH Wien) eröffnen die Veranstaltung
Der von den beiden Zentren ZLI und DiZeTIK unter der Leitung von Christian Berger organisierte „Literaturtag“ fand in vier Hauptteilen statt. Eine interaktive Ausstellung von 10 bis 15 Uhr zum Motto „Schule trifft Literaturbetrieb“ lud zum Mitmachen und Informieren ein. Im ersten Teil präsentierten Schulklassen eigene Projekte der Literaturvermittlung und Textproduktion. Danach standen VertreterInnen von Verlagen und AutorInnen für Gespräche unter dem Motto „Hinter Büchern stehen Menschen“ zur Verfügung. Darunter beispielsweise Sabine Sobotka, die an der PH Wien das Lehramt für die Volksschule studiert und sich inzwischen als Poetry-Slammerin und Jungautorin einen Namen gemacht hat (hier ihr aktuelles Buch). Dazwischen fanden Kurzauftritte statt, beispielsweise eine Lesung von vergnüglichen Morgenstern-Gedichten von Herbert Gnauer oder die Darstellung von Walter Kreuz als „Krenzwalter RELOADED“.
An vielen Stationen wurden Literaturvermittlungsprojekte vorgestellt.
In einer der Stationen stellten das DiZeTIK und das ZLI mit dem Titel „Flarf Poetry – Dada 2.0“ eine Möglichkeit dar, wie Kinder und Jugendliche in einer etwas anderen Variante an die Lyrik herangeführt werden könnten, indem mit Hilfe von Google-Suchergebnissen Verszeilen „montiert“ werden. Materialien für Lehrkräfte zu Flarf Poetry inclusive Anleitung finden sich hier, die Ergebnisse der live auf der Veranstaltung entstandenen Gedichte sind hier nachzulesen.
Flarf Poetry Station von DiZeTIK und ZLI
Der dritte Teil der Veranstaltung – einer eher „akademischen“ Auseinandersetzung mit dem Thema – eröffneten Barbara Huemer (Vizerektorin PH Wien) und Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren), ehe die Literaturwissenschafterin Daniela Strigl von der Universität Wien in einem Hauptvortrag den durch die Reformen um Kompetenzorientierung, Bildungsstandards und Zentralmatura bedingten Rückzug der Literaturwissenschaften aus den Schulen anprangerte.
Ihre kritische Bestandsaufnahme war gleichzeitig Ausgangspunkt für die anschließende Podiumsdiskussion mit Barbara Huemer, Daniela Strigl, Gerhard Ruiss und Stefan Krammer (Universität Wien), die von Gerhard Falschlehner (Buchklub) moderiert wurde und mit zwei provokanten Fragen überschrieben werden konnte: „Was hat die Literatur in der Schule verloren?“ oder „Warum hat die Schule die Literatur verloren?“
Am Abend waren dann wieder Kinder und Jugendliche selbst am Wort, nämlich beim ersten Poetry Slam der Wiener Schulen. Hier durften natürlich Wiener Poetry-Slam-Größen nicht fehlen: Marcus Köhle (www.autohr.at) als witziger Moderator und Mieze Medusa, die als DIE Wiener Poetry-Slam-Pionierin mit einer hinreißenden „Lesung zum Muttertag“ den Warmup-Beitrag beisteuerte. So war die Stimmung im rappelvollen Festsaal der PH Wien für die sechs Beiträge aus Wiener Schulen bereitet, die von Volksschulkindern bis zum Maturanten eine beeindruckende Talentschau von „Literaturproduktion“ und Performance lieferten und dem Veranstaltungsmotto noch einmal zur Ehre gereichten – es fetzten die Texte!!
Sandra Hofhues, Juniorprofessorin für Mediendidaktik/Medienpädagogik an der Universität zu Köln, hat im Rahmen der Hochschuldidaktik-Reihe der PH Wien einen Vortrag mit Seminar zu eben diesem Thema gehalten. In dem kurzweiligen Blitzlicht-Vortrag zeigte sie, ausgehend von ihrer eigenen forschungsorientierten Lehrveranstaltung „Einführung in die Mediendidaktik“, auf, was bei der Planung größerer Lehrveranstaltungen zu beachten ist und womit sie nicht gerechnet hätte. Nämlich mit Studierenden, die nicht sehr aktiv sind, wenn es um den Einsatz von Social Media in ihrem Arbeitsumfeld, der Lehre und Forschung geht.
Interessant war die mediendidaktische Begleitung ihrer Lehrveranstaltung durch Sandra Hofhues und ihre Tutorin. Einerseits wurde die Vorlesung durch einen Blog, der unter dem Namen Forschungspost lief und Twitter, was überhaupt nicht angenommen wurde, begleitet, andererseits gab es ein internes Wiki, das als Peer-Feedback Schiene zum gegenseitigen Austausch und Diskurs über kleinere Forschungsprojekte geführt wurde.
Ausgehend von diesem Szenario, sprach Sandra Hofhues darüber, was zu beachten ist, wenn man selbst Ähnliches planen will und wo man an der Hochschule mitgestalten kann. In der darauffolgenden Diskussion wurde dann u. a. darüber diskutiert, wie man Studierende dazu bringen kann, mehr zu twittern. Es geht nur über Zuckerl, war ein wenig der gemeinsame Tenor. Eine Möglichkeit, die angesprochen wurde, um Forschung im universitären Bereich attraktiv zu machen, sind Undergrate Journals.
Am 4. April 2016 fand der alljährliche „Tag der Forschung“ im Festsaal der PH Wien statt. Der Tag der Forschung stand diesmal ganz im Zeichen der Frage, ob man ohne Wissenschaft und Forschung unterrichten lernen kann. (mehr …)
Am 30. und 31. März 2016 fanden die EDU|days 2016 an der Donau-Universität Krems unter dem Motto „Smartphone und Tablet – Lernen ist portabel und ubiquitär: Kulturzugangsgerät oder Gerätezwangskultur? Maß und Ziel ist immer die Pädagogik!“ statt. (mehr …)
Am 3. März 2016 von 13:00 bis 18:00 Uhr fand wie jedes Jahr der eBazar für alle an eLearning interessierten Lehrerinnen und Lehrer an Schulen (VS, NMS, AHS, BMHS) an der Pädagogischen Hochschule Wien statt. (mehr …)
Bis Ende November gibt es noch die Möglichkeit, sich zu Veranstaltungen des ZLI im Rahmen der Lehrer/innenfortbildung für das Sommersemester 2016 anzumelden. Ein Highlight in jedem Jahr ist der eBazar, bei dem sich externe Expertinnen und Experten, Lehrer/innen und Schüler/innen aus Wien, Lehrende und Studierende der PH Wien und Unternehmen aus dem Bereich der Bildungstechnologien treffen und austauschen. (mehr …)