Schlagwort: ePortfolio

  • Mahara Edubreak Meetup Wien

    Am 11. und 12. Juli 2016 fand an der Pädagogischen Hochschule Wien am Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) im Rahmen des EU-Projektes PREPARE: Promoting reflective practice in the training of teachers using ePortfolios (2016-2018) ein zweitägiges Treffen für E-Portfolio-Interessierte statt. (mehr …)

  • Lehrer/innenfortbildung im WS 2016/17

    Das ZLI veranstaltet eine Reihe von abwechslungsreichen Lehrveranstaltungen in der Fortbildung im Themenfeld „Medienbildung und digitale Kompetenzen“ aus den Bereichen eLearning, Medienpädagogik und IKT. (mehr …)

  • Auftaktmeeting zum EU-Projekt PREPARE

    In Freiburg im Breisgau fanden sich am 7. und 8. Januar 2016 Kooperationspartner aus Luxemburg, Italien, Deutschland und Österreich zum Start des dreijährigen Erasmus-plus-Projekts ein, das die reflexive Praxis von Lehramtsstudierenden in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung durch den Einsatz von E-Portfolios, Social Video Learning und Learning Analytics unterstützen soll. [Weiterlesen]

    erasmus-plus-logoIm Zuge des Projektes wird eine internationale Campus-Lernplattform entwickelt und etabliert, bei der die Open-Source-Lösung Mahara mit dem edubreak-Campus der Ghostthinker GmbH verbunden und um Learning-Analytics-Features erweitert wird. Die Plattform soll die Studierenden dabei unterstützen, ihre ersten Erfahrungen aus der Schulpraxis zu dokumentieren und zu reflektieren, um so ihre professionellen Lehrkompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Der wesentliche Neuigkeitswert des Projektes ist dabei ein neues Modell, das in einer E-Portfolio-Lösung Ansätze aus der Schreibdidaktik mit Konzepten der kooperativen Videoanalyse verbindet und zusätzlich aus der Analyse der „Lernspuren“ Erkenntnisse über die professionelle Entwicklung für die Lernenden selbst, die Lehrenden und in weiterer Folge schließlich auch für die Bildungspolitik ableiten lässt.

    Gerd Bräuer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg begrüßte als Gastgeber und Koordinator des Projekts zusammen mit seiner Kollegin Martina Lins vom Schreibzentrum die Gäste der teilnehmenden Partnerinstitutionen:

    • Aus Deutschland vertrat einer der beiden Geschäftsführer, Frank Vohle, die Ghostthinker GmbH. Das Unternehmen hat ausgehend von der TrainerInnenausbildung in verschiedenen Sportarten einen Blended-Learning-Ansatz entwickelt, beim die Analyse und Annotation von Videos im Mittelpunkt steht. Die Konzepte haben sich inzwischen in verschiedenen Bereichen über den Sport hinaus (FahrlehrerInnenausbildung, Führungskräftetraining, LehrerInnenausbildung, …) sehr bewährt und sollen im Projekt eingesetzt und weiterentwickelt werden. Dafür stellt die Ghostthinker GmbH neben ihrem Know-how die von ihr entwickelte Plattform edubreak-Campus zur Verfügung. Hier geht’s zum Blogbeitrag zum Auftaktmeeting von Frank Vohle.
    • Vom Bildungsministerium aus Luxembourg sind der Leiter des Instituts für die Fort- und Weiterbildung von LehrerInnen, Camille Peping, und seine Kollegin Ruth Hau mit im Projekt. Die beiden präsentierten ein sehr elaboriertes Konzept zur Unterstützung der professionellen Entwicklung der ReferendarInnen der Sekundarstufe, die in Luxembourg nach dem Fachstudium ein dreijähriges Referendariat absolvieren, bevor sie in den Schuldienst eintreten. Das Modell baut u. a. auf dem 4-Ebenen-Modell des reflexiven Schreibens nach Gerd Bräuer auf und wird derzeit mit einer papierbasierten Portfoliomappe umgesetzt, die im Zuge des Projekts als E-Portfolio-Lösung realisiert werden soll.
    • Aus Wien waren Klaus Hammermüller und Gerhilde Meissl-Egghart vom Verein Offenes Lernen (VOL) dabei, die als Informatiker vor allem den Bereich Learning Analytics abdecken werden. Sie präsentierten ihren Ansatz der Datenerhebung und -analyse, den sie beispielsweise in Form der LIP-App (Lernen ist persönlich) bereits erfolgreich im Bildungsbereich erprobt haben. Die Grundidee ihres Ansatzes basiert auf einem einfachen, aber „intelligenten“ Datenmodell, mit dessen Hilfe Lernende und Lehrende unterstützt werden sollen.
    • und schließlich ebenfalls aus Wien Reinhard Bauer und Klaus Himpsl-Gutermann vom ZLI der PH Wien, die einerseits zusammen mit Ghostthinker und VOL für die gemeinsame Campusplattform verantwortlich sind und andererseits mit Lerngruppen aus dem Pädagogisch-Praktischen-Studien im Projekt arbeiten werden. Sie präsentierten den aktuellen Stand der PädagogInnenbildung_NEU in Österreich und gaben einen Überblick über die E-Portfolio-Aktivitäten, die bisher an der PH Wien zur Unterstützung der reflexiven Praxis eingesetzt wurden, zuletzt im laufenden Entwicklungsprojekt EPoS. Für die PH Wien wird insbesondere der Videoeinsatz im Unterricht ein neues Element sein, zu dem es bisher noch wenig Erfahrungen gibt. Der Bereich der Pädagogisch-Praktisch-Studien gehört zu den Forschungsschwerpunkten der PH Wien, für den das Projekt PREPARE einen wichtigen Beitrag liefern soll.

    Dienstlich verhindert war leider Christian Laner vom Deutschen Bildungsressort in Südtirol. Neben den genannten Partnerinstitutionen werden Stefan Keller aus Basel als externer Evaluator des Projekts sowie Gregor Anzelj aus Slowenien als Mahara-Entwickler noch im Projekt mitwirken.

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    von links nach rechts: Reinhard Bauer, Gerd Bräuer, Gerhilde Meissl-Egghart, Frank Vohle, Ruth Hau, Klaus Hammermüller, Klaus Himpsl-Gutermann, Martina Lins, Camille Peping

    Neben dem Kennenlernen, Vorstellen des Ist-Standes der einzelnen Partner hinsichtlich des Projektthemas und Absprachen zur Zusammenarbeit im Projekt war ein sehr wichtiger Teil des Meetings eine von Marion Degenhardt (PH Freiburg) moderierte Session, in der versucht wurde, ein erstes gemeinsames Verständnis für die zentralen Begriffe des Projektes zu entwickeln. So wurde beispielsweise diskutiert, welche Portfolioarten zum Einsatz kommen sollten, oder was jeweils unter professioneller Reflexionskompetenz verstanden wird. Gerd Bräuer gab einen Überblick über sein 4-Ebenen-Modell der Reflexion, erklärte privaten, halböffentlichen und öffentlichen E-Portfolio-Diskurs und die Unterschiede zwischen Primär- und Sekundarreflexion.

    PREPARE-Logo-farbig-halbDas Projekt PREPARE wurde erfolgreich im Erasmus-Plus-Call KA3 eingereicht, der sich als Zielsetzung dezidiert an die Bildungspolitik wendet. Deshalb ist es ein wesentliches Element im Projekt, so genannte „Policy Makers“ aus den beteiligten Ländern nicht nur über das Projekt zu informieren, sondern sie frühzeitig in das Projekt einzubinden. Dadurch soll von Anfang an gewährleistet sein, ein innovatives Gesamtkonzept als Prototyp zu entwickeln, das hohe Chancen hat, nach Projektende nachhaltig in der LehrerInnenausbildung verankert zu werden.

    Fotos vom Meeting:

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  • E-Portfolio-Experte aus der Schweiz an der PH Wien

    Von Montag 19. bis Mittwoch 21. Oktober 2015 besuchte Dominique-Alain Jan aus Nyon in der Schweiz auf Einladung von Thomas Strasser und Klaus Himpsl-Gutermann die PH Wien. (mehr …)

  • Besuch aus Irland: Präsentation des EUFolio Projekts

    Am 26. Februar 2015, zum zweiten Tag des eBazars, wurde vom ZLI eine Delegation aus Irland empfangen. Ben Murray vom NCCA (National Council for Curriculum and Assessment) und Sinéad Tuohy vom Junior Cycle for Teachers, einer Abteilung des irischen Bildungsministeriums, sowie Andrea Ghoneim von der Donau-Universität Krems stellten gemeinsam das EUFolio Projekt vor (tolle Zusammenfassung von Andrea als Mahara-Portfolio). Irland ist eines von sieben europäischen Ländern (inklusive Österreich), die an diesem Projekt teilnehmen.

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    „EUfolio“ untersucht den Einsatz von ePortfolios in der Sekundarstufe. Ausgehend von einer Analyse politischer Rahmenbedingungen und von ePortfolio-Strategien in Europa werden gemeinsame ePortfolio-Implementierungsmodelle abgeleitet, welche in Pilotprojekten der Sekundarstufe I erprobt und systematisch evaluiert werden

    Ben Murray und Sinéad Tuohy sind in der LehrerInnenfortbildung und auch im Mentoring tätig und sind die AnsprechpartnerInnen für die Implementierung des E-Portfolio Pilotprojekts in Irland.

    IMG_3971Am Vormittag bekamen unsere irischen Gäste eine Führung durch das Sonnwendviertel im 10. Bezirk, die u. a. durch den Bildungscampus Sonnwendviertel und den neuen Hauptbahnhof führte.

    Am Nachmittag präsentierten sie in einem vertiefenden Workshop des eBazars gemeinsam mit Andrea Ghoneim einen kurzen Überblick über das E-Portfolio Projekt im irischen Kontext sowie über erste Ergebnisse des Evaluierungsprozesses.

    Weiterführende Links:

  • eBazar der Wiener Schulen 2015: zum "Nachschmecken"

    Try and Taste“ – so könnte man die beiden Tage der eBazar Twins zum Thema eLearning an Wiener Schulen beschreiben.

    Wie der fruchtige Klassiker „Twinni“ mit den Sorten Birne und Orange, die jede für sich ihren Geschmack hat und die dennoch zusammen gehören – so präsentierten sich die eBazar Twins mit Ihren unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Mittwoch gehörte ganz den eBlitzlichtern aus den Schulen, der Donnerstag den eInitiativen von Netzwerken, Organisationen und Firmen.

    IMG_3472Die Blitzlichter der Nachlese zeigen, was sich da getan hat:

    Besucherinnen und Besucher bekamen erste Eindrücke an den zahlreichen Stationen des eBazars und konnten ihre Interessen danach in Ateliers mit ExpertInnen vertiefen. Es gab eine Vielfalt an Tools, Methoden, Didaktik und Vernetzung, von Bee Bot Projekten mit PrimarschülerInnen bis hin zu internationalen Vernetzungstreffen zum Thema ePortfolio und dem regionalen Startup zur „IT Betreuung Neu“ im AHS Bereich.

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    Vizerektorin Barbara Huemer eröffnete den eBazar als Gastgeberin. Im Zuge der Eröffnungsrede wurde auch MR Stemmer, ein großen Förderer der eLearning Landschaft in Österreich, von Barbara Huemer, Michael Steiner und Erika Hummer in seine wohlverdiente Pension verabschiedet.

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    Klaus Himpsl-Gutermann vom ZLI stellte uns in der Keynote des ersten Tages zum Thema: „Zeig, was du kannst! Lernerfolge sichtbar machen mit E-Portfolios und Open Badges“ Möglichkeiten des elektronischen Portfolios und des kompetenzorientierten Leistungsnachweises vor.

    IMG_3621Im Zuge der Keynote wurde auch die E-Portfolio for KidZ Studie 2014 vorgestellt, die die Arbeit mit E-Portfolios an Österreichs Schulen näher beleuchtet und Kompetenzen aufzeigt, die bei der E-Portfolio-Arbeit erworben werden können.

    Link zur Studie:
    http://www.mahara.at/user/zli/kidz-eportfolio-2014

    Konstantin Mitgutsch, ein österreichischer Forscher auf dem Gebiet der pädagogischen Lerntheorien und der Computerspielforschung, sprach in der Keynote des zweiten Tages zum Thema „Spielbasiertes Lernen im 21.Jahrhundert“.

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    Beide Keynotes stehen auf dem eBazar Blog zum Nachhören bereit:

    Zahlreiche Initiativen und Praxisbeispiele innovativen Lehrens und Lernens wurden an den beiden Nachmittagen der eBazar Twins sichtbar gemacht, z.B. das regionale Vernetzungstreffen von IT@VS im Primarbereich, das Projekt connected KidZ, das Tablets für Schulen im Primar-und Sekundarbereich zum Ausprobieren zur Verfügung stellt und begleitet, eine Präsentation von SchülerInnen des Blindeninstituts, die aufzeigten, wie digitale Medien zur Inklusion beitragen können, vielen Einblicke in Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Medien im Unterricht durch Workshops und Vorträge und nicht zuletzt die Vorstellung unterschiedlicher Kooperationen von Schulen mit Firmen und Organisationen.

    IMG_3925Zusätzlich zu den Präsentationen gab es Vieles zum selber Ausprobieren und praktisch Anwenden. Das Organisationsteam unter der Leitung von Michael Steiner (ZLI) hofft, die eBazar Twins haben „geschmeckt“ und Lust auf Mehr gemacht!

    Link zur eBazar Nachlese:
    http://podcampus.phwien.ac.at/ebazar/

  • Internes Weiterbildungsprogramm für die PH Wien

    Das ZLI hat in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Informatik-Dienst (ZID) und dem Institut für Hochschulmanagement (IHM) der Pädagogischen Hochschule Wien ein Konzept zur Kompetenzentwicklung von Lehrenden erarbeitet, das in ein Weiterbildungsjahresprogramm mündet. Die Veranstaltungen sind modular aufgebaut und sehen Grundlagen-, Vertiefungs- und Spezialisierungsmodule vor.

    Im aktuellen Wintersemester 2014/2015 werden folgende Veranstaltungen angeboten:

    • Cloud Services & PH-Moodle Grundlagenmodul G1
    • Zeitmanagement mit MS Outlook
    • E-Portfolios mit Mahara – Grundlagenmodul
    • PH-Moodle Grundlagenmodul G2

    Die Reihe wird im Sommer fortgesetzt, der Überblick zu den Modulen ist der Grafik zu entnehmen bzw. dem PDF im Anhang. Begleitet werden die Lehrveranstaltungen von einem informellen Didaktik-Treff, der an jedem ersten Montag im Monat stattfinden wird und eine Community of Practice etablieren soll.

  • Timo van Treeck zu Gast im ZLI

    Die Vorlesung zum Thema „Berufsbilder in der Hochschullehre“ im Hochschullehrgang Hochschuldidaktik stand ganz im Zeichen des Lehrportfolios.

    Auf Einladung von Klaus Himpsl-Gutermann war Mitte Oktober Timo van Treeck von der Fachhochschule Köln an der PH Wien zu Gast. Timo ist Hochschuldidaktiker und E-Learning-Experte und interessiert sich seit einigen Jahren insbesondere dafür, wie Diversität im Kontext der Hochschule gefördert werden kann. Ein wesentliches Ziel seines Zentrums für Kompetenzentwicklung für Diversity Management (KomDim) ist es, durch Weiterbildungs- und Coachingangebote ein Bewusstsein bei Hochschullehrenden für die Thematik zu schaffen und entsprechende Kompetenzen zu entwickeln. KomDim ist eine von mehreren Initiativen an der FH Köln zur Verbesserung der Lehre, so dass sich zu verschiedenen Themen (Hochschuldidaktik, Diversität, Inklusion) Anknüpfungspunkte zur Zusammenarbeit zwischen FH Köln und PH Wien ergeben.

    Die beiden Institutionen sind deshalb vor kurzem einen Erasmus-Plus-Kooperationsvertrag für „Staff-Mobilities“ eingegangen, in dessen Rahmen Timo van Treeck nun einen Lehrauftrag im Hochschullehrgang Hochschuldidaktik wahrgenommen hat. Daneben wird das Europortfolio-Netzwerk ein weiteres Feld der Zusammenarbeit sein. Hier war im September das ZLI wesentlich an der Gründung des Austrian Chapter beteiligt. Auf der Online-Educa in Berlin wird in Kürze das German Chapter ins Leben gerufen, an dem Timo van Treeck und weitere Mitglieder des „E-Portfolio-Arbeitskreises epak“ mitwirken werden.

    Seine Vorlesung zum Thema „Berufsbilder in der Hochschullehre“ machte deutlich, wie die Lehrenden ihre Kompetenzen durch ein Lehrportfolio weiterentwickeln können und wie wichtig Lehrportfolios für den Qualitätsprozess an Hochschulen sein können.

    Einblick in die Lehrveranstaltung

    Angelika Zagler aus dem Hochschullehrgang Hochschuldidaktik gibt im Folgenden einen Einblick in die Lehrveranstaltung:

    „In Gruppen haben wir erarbeitet, wie wir gute Lehrende und schlechte Studierende, beziehungsweise schlechte Lehrende und gute Studierende sehen.

    Dieser Perspektivenwechsel war der Einstieg in die Bearbeitung der Leitfragen eines Lehrportfolios nach einer bestimmten Struktur (vgl. Auferkorte-Michaelis und Szczyrba 2004, S. 8ff.)

    Lehrportfolios werden an manchen Hochschulen auf deren Websites veröffentlicht:

    Für uns Teilnehmerinnen und Teilnehmer war das ein völlig neues Thema, an dem wir mit Begeisterung gearbeitet haben und sicher weiterarbeiten werden. Dieser Link führt in eine Lehrportfoliowerkstatt mit vielen Ideen und Anregungen.

    Am zweiten Tag lernten wir das Kölner Kompetenzmodell KomM kennen. Vier verschiedene Herausforderungen haben das Ziel, einen ganzheitlichen Blick auf Studierende und Lehrende zu werfen. Tutoring , Mentoring und Coaching für Lehrende und Studierende sind hier fest verankert.

    Timo van Treeck stellte auch ein Mentoring Programm der UNI Düsseldorf vor, eine Personalentwicklungsstrategie, die weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt und dafür ausgezeichnet wurde: das Selma Meyer Mentoring. Tutoring, Mentoring und Coaching an der eigenen Institution wurden in der Gruppe diskutiert, Beratungssituationen definiert. Welche Veränderungsprozesse wären notwendig?

    Mit den vier Funktionslogiken Professions-, Bürokratie-, Politik- und Unternehmenslogik werden unterschiedliche Handlungsfelder definiert, die zwischen Beratung (Mentoring, Coaching, etc.), Forschung und Lehre ein interessantes Spannungsfeld entstehen lassen. Wir haben die Anforderungen an Studierende und Lehrende aus der Sicht der Bürokratielogik und der Unternehmenslogik diskutiert und dabei festgestellt, dass Veränderungen vor allem auch deshalb sehr schwierig sind, da alle Beteiligten in ihren Funktionen verankert sind.

    Die Lehrveranstaltung war einmal mehr ein Highlight im Lehrgang Hochschuldidaktik, in dem uns viele Vortragende sowohl von intern als auch von Hochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum unterschiedlichste, neue Aspekte der Hochschuldidaktik vermitteln.“

    Das ZLI bedankt sich bei Angelika Zagler aus dem Hochschullehrgang Hochschuldidaktik, die als Gastautorin an diesem Beitrag mitgewirkt und die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

    Literaturhinweis:

    AUFERKORTE-MICHAELIS, N., & SZCZYRBA, B. (2004). Das Lehrportfolio in der Ref-
    lexions- und Schreibwerkstatt. In B. BEHRENDT., H.-P. VOSS, & J. WILDT (Hrsg.),
    Neues Handbuch Hochschullehre (E 2.6). Berlin: Raabe.
  • Austrian Chapter im Europortfolio Netzwerk gegründet!

    Austrian-Chapter-Kickoff
    Teilnehmer/innen des Europortfolio-Workshops neben den Ansprechpersonen für die Österreich-Sektion Klaus Himpsl-Gutermann, Andrea Ghoneim sowie Peter Groißböck (in der Bildmitte) sowie MR Helmut Stemmer vom bm:bf (2. von rechts).

    In einem Workshop beim 13. E-Learning-Tag der FH Joanneum am 17. September 2014 wurde die Österreich-Sektion im Europortfolio-Netzwerk eröffnet. Das internationale, englischsprachige Communityportal www.europortfolio.org dient sowohl als Austauschplattform für E-Portfolio-Expertinnen und -Experten sowie als Anlaufstelle für am Thema Interessierte. Mit der Gründung des Austrian Chapter finden sich dort ab sofort auch Informationen, Nachrichten, Publikationen und frei zugängliche Lernmaterialien aus Österreich.

    Die Betreuung und Koordination der Österreich-Sektion teilen sich die Donau-Universität Krems, die auch im derzeit laufenden EU-Projekt zu „Europortfolio“ involviert ist, sowie die Pädagogischen Hochschulen von Wien und Niederösterreich. An der PH Wien spielt das E-Portfolio – ausgehend von einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt unter der Leitung von Thomas Strasser – seit etlichen Jahren eine wichtige Rolle in mehreren Bereichen:

    Neben der Lernplattform Moodle ist die E-Portfolio-Software Mahara ein zentrales Service, das zur Unterstützung von Lehren und Lernen an der PH Wien angeboten und vom ZLI zusammen mit dem ZID betreut wird.

    Der Workshop war in zwei Teile geteilt. Im ersten Teil wurde von Klaus Himpsl-Gutermann die Zielsetzung von Europortfolio und dem Austrian Chapter vorgestellt (siehe angehängte Präsentationsfolien und Europortfolio Charter) und die Materialien aus Österreich kurz präsentiert, die in den letzten Wochen auf das Portal hochgeladen wurden. Diese Sammlung soll in den nächsten Wochen und Monaten weiter wachsen, wobei nach einem Relaunch des Portals mit einer verbesserten Usability allen Interessierten mehr Möglichkeiten geboten sein werden, selbst Inhalte auf der Plattform bereitzustellen. Wichtige Anregungen zum neuen Portal gab u. a. MR Helmut Stemmer, der für das österreichische Bundesministerium für Bildung und Frauen (bm:bf) in Graz mit dabei war und im Rahmen des KidZ-Projektes die Österreich-Sektion von Europortfolio finanziell unterstützt.

    In einem zweiten Teil präsentierte Andrea Ghoneim von der Donau-Universität Krems erste Zwischenergebnisse aus dem laufenden EU-Projekt. Dazu gehört beispielsweise eine sogenannte E-Portfolio-Maturity-Matrix, die in einem Selbstbewertungsverfahren die „E-Portfolio-Reife“ von Lernenden als auch von Institutionen zeigen soll (siehe aktueller Europortfolio-Newsletter). Außerdem konnten die Workshop-Teilnehmer/innen einen ersten Blick auf ein Framework zur Anerkennung von Kompetenzen und eine Wiki-Plattform werfen, in der Implementierungshilfen zu E-Portfolio gesammelt werden.

    Mit Implementierungsstrategien zu E-Portfolios beschäftigte sich auch ein Vortrag von Thomas Strasser, der für das ZLI beim 13. E-Learning-Tag in Graz ebenfalls mit von der Partie war.

    Anhang:

  • EUROPORTFOLIO-Community: Kickoff zum Austrian Chapter!

    Der ePortfolio-Ansatz bietet eine hervorragende Möglichkeit, mit der Fragmentierung verschiedener Bildungssysteme umzugehen: die Fragmentierung in der schulischen Bildung, zwischen formellem und informellem Lernen, zwischen Lehren und Lernen.

    EuroportfolioDas Projekt EUROPORTFOLIO bezeichnet eine Initiative, die gestartet wurde, um Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, ePortfolio-Experten und -Expertinnen sowie -Anwender und -Anwenderinnen durch EIN Online-Portal zusammenzubringen.

    Stolz verkünden wir nun die Gründung der Österreich-Sektion im Rahmen der EUROPORTFOLIO Initiative, die vom KidZ Projekt des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung und Frauen (bm:bf) unterstützt wird.

    Die Gründungsinitiative wird gestartet …

    Die Gründungsveranstaltung des „Austrian Chapter“ wird am „E-Learning Day“ der FH Joanneum am 17. September in Graz stattfinden. Dort wird es außerdem einen Vortrag zu Forschungsergebnissen einer ePortfolio-Studie der PH Wien geben, der von Thomas Strasser gestaltet wird.

    In einem Workshop zum Thema „ePortfolios und Open Badges”, geleitet von Klaus-Himpsl-Gutermann (PH Wien) und Andrea Ghoneim (Donau-Universität Krems), hören Teilnehmer und Teilnehmerinnen über die neuesten Entwicklungen rund um ePortfolios und Open Badges, lernen das EUROPORTFOLIO Portal kennen und diskutieren über EUROPORTFOLIO Produkte (wie eine Maturity-Matrix für ePortfolios und Open Badges). Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfahren außerdem, wie sie selbst zum Portal beitragen und die Österreich-Sektion mitgestalten können.

    Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten und hat das Ziel, Experten und Expertinnen sowie Anwender und Anwenderinnen aus ganz Österreich zusammen zu schließen und eine lebendige Community zu schaffen, um den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Strategien sowie eine Diskussion über Anwendungsbeispiele von ePortfolios anzuregen.

    Gleichzeitig wird dieser Tag zum Startschuss für eine Sammlung von Inhalten zum Thema ePortfolios in deutscher Sprache.

    Wir sind schon sehr gespannt darauf, eine dynamische Plattform von ePortfolio-Expertise in deutscher Sprache zu starten, die bald auch mit der Deutschland-Sektion des EUROPORTFOLIO-Projekts, das im Dezember dieses Jahres gegründet wird, verlinkt werden wird.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch – entweder an der FH Joanneum oder online!

    Anlage: Europortfolio Charter_DE