Autor: Klaus Himpsl-Gutermann

  • KidZ-Projekt und ZLI im Ö1-Mittagsjournal

    2015-01-02-oe1-beitragNach der Veranstaltung an der PH Wien am 11. November 2014 zu „Mobiles Lernen mit Tablets & Co“ ist Ö1-Redakteur Stefan Kappacher auf das ZLI zugekommen, um einen Radiobeitrag zum Thema zu gestalten. Mit der AHS Heustadlgasse war schnell eine der von uns betreuten KidZ-Schulen gefunden, die viel Erfahrung mit Tablet-Einsatz haben und für Interviews zur Verfügung standen. Der Beitrag wurde im Mittagsjournal auf Ö1 am 2. Jänner 2015 gesendet. Und wenngleich er nur sehr kurz war und einige von den vorbereiteten Statements unter den Tisch gefallen sind, so wird doch ein guter Einblick gegeben, was mit E-Learning aktuell möglich ist, wenn Lehrer/innen und Schüler/innen mit Begeisterung, Professionalität und kritischer Distanz ans Werk gehen!

    Teenager und ihr Smartphone, dieses Bild prägt heute den privaten und den öffentlichen Raum. Die Jugendlichen organisieren ihr soziales Leben online – immer öfter fließt jetzt auch die schulische Welt ein. Mobiles Lernen mit Tablet und Smartphone ist in Österreich teils schon Realität, das digitale Schulbuch wird entwickelt. Den Schülern gefällt es, und auch Lehrer erkennen die Vorteile von E-Learning. Es gibt aber noch genug Hürden.

    Quelle: http://oe1.orf.at/artikel/395989

    Von der  AHS Heustadelgasse kamen Julia Pfortner, Mag. Christa Adelsberger, Mag. Evelyne Scheiblauer und Mag. Margit Stockreiter zu Wort.

    profile-picDer Beitrag ist gleichzeitig der letzte Auftritt unseres Kollegen Dr. Thomas Strasser für das ZLI. Thomas ist mit 1. Jänner 2015 zum Institutsleiter am Institut für weiterführende Qualifikationen und Bildungskooperationen der PH Wien berufen worden. Auch wenn uns am ZLI der Abgang sehr schmerzt, so gratulieren wir Thomas dennoch sehr herzlich zu diesem erfolgreichen Karriereschritt und freuen uns sehr auf eine künftige Zusammenarbeit in interessanten gemeinsamen Projekten!

    Stefan Kappacher: E-Learning – Lernen ohne Bücher (OE1-Mittagsjournal, 02.01.2015)

  • Radio Igel Story Award Verleihung 2014

    Am 17. Dezember 2014 wurden im Literaturhaus Wien die diesjährigen Preise für den Radio Igel Story Award vergeben. Aus annähernd 100 Einreichungen wurden in einem zweistufigen Verfahren von einer Fachjury die 10 besten Stories ausgewählt und vor etwa 140 Gästen im überfüllten Literaturhaus gekürt.

    Christian Berger umringt von den PreisträgerInnen des Story Awards 2014

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  • Internes Weiterbildungsprogramm für die PH Wien

    Das ZLI hat in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Informatik-Dienst (ZID) und dem Institut für Hochschulmanagement (IHM) der Pädagogischen Hochschule Wien ein Konzept zur Kompetenzentwicklung von Lehrenden erarbeitet, das in ein Weiterbildungsjahresprogramm mündet. Die Veranstaltungen sind modular aufgebaut und sehen Grundlagen-, Vertiefungs- und Spezialisierungsmodule vor.

    Im aktuellen Wintersemester 2014/2015 werden folgende Veranstaltungen angeboten:

    • Cloud Services & PH-Moodle Grundlagenmodul G1
    • Zeitmanagement mit MS Outlook
    • E-Portfolios mit Mahara – Grundlagenmodul
    • PH-Moodle Grundlagenmodul G2

    Die Reihe wird im Sommer fortgesetzt, der Überblick zu den Modulen ist der Grafik zu entnehmen bzw. dem PDF im Anhang. Begleitet werden die Lehrveranstaltungen von einem informellen Didaktik-Treff, der an jedem ersten Montag im Monat stattfinden wird und eine Community of Practice etablieren soll.

  • Gerd Bräuer kommt an die PH Wien

    Auf Einladung des ZLI ist nächste Woche am Dienstag und am Mittwoch Dr. Gerd Bräuer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu Gast an der PH Wien. Gerd wird am Dienstag (18.11.2014) beim Symposium des bm:bf zur Professionalisierung der Lehrenden der Fort- und Weiterbildung einen Vortrag halten, und zwar am Nachmittag unmittelbar nach dem Vortrag von Klaus Himpsl-Gutermann und Thomas Strasser zu „Hochschuldidaktik Reloaded“ – zwei Beiträge, die sich mit Portfolios zur Professionalisierung von Lehrenden beschäftigen. Am Dienstag Abend wird die Gelegenheit genutzt, um Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit im Europortfolio-Netzwerk und in der Hochschuldidaktik auszuloten.

    Am Mittwoch Vormittag (19.11.2014) ist Gerd Bräuer dann Gastredner in der PH-Wien-internen Weiterbildung zu „E-Portfolio und reflexives Schreiben in der Schulpraxis“, zu der sich schon mehr als vierzig Kolleginnen und Kollegen aus dem Haus angemeldet haben. Nach seinem Impulsvortrag und Diskussion gibt es einen Austausch zu den bisherigen Erfahrungen mehrerer Kolleginnen und Kollegen mit Mahara als Dokumentationsmappe der Studierenden für die schulpraktischen Studien in verschiedenen Semestern.

  • Erste Nachlese zur Veranstaltung "Mobiles Lernen mit Tablets & Co"

    Zur gestrigen Veranstaltung mit etwa 100 Gästen gibt es neben den Kurzbeschreibungen der Keynote und den Thementischen bereits die ersten Materialien zum „Nachschauen“ bzw. zum „Nachhören“:

    Die Audioaufzeichnung unseres Keynote-Speakers Dr. Thomas Strasser zum Nachhören:
    Quelle: podcampus PH Wien.

    Die dazugehörige Präsentation kann als pdf abgerufen werden.

    Und hier finden Sie eine erste Fotogalerie zum Event, mit Schnappschüssen aus dem Plenum, den Thementischen und dem Publikum. Weitere Bilder folgen!

     

  • Programmdetails zu "Mobiles Lernen mit Tablets & Co"

    Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung am 11. November 2014 (16:00-18:00 Uhr) an der Pädagogischen Hochschule Wien.

    Keynote

    Mag. Dr. Thomas Strasser: Neue Lern(t)räume: Mobile Lernbegleiter: kurzfristiger Hype oder  bildungspolitisches Desiderat“

    Tablets und Smartphones sind mittlerweile als Kommunikations- und Informationswerkzeuge kaum mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Dennoch polarisieren mobile Endgeräte vor allem im schulischen Kontext und die Meinungen der PädagogInnen könnten unterschiedlicher nicht sein. Von zeitgemäßen mobilen Lernbegleitern bis hin zur gefährlichen, süchtig machenden Ablenkung scheinen der Positiv- bzw. Negativkonnotationen keine Grenzen gesetzt zu sein. Der Vortrag versucht auf wissenschaftstheoretischer und praxisorientierter Ebene bildungspolitische und fachdidaktische Tendenzen im Bereich des mobilen Lernens aufzuzeigen, um in Folge Mehrwert und Gefahren von mobilen Geräten im Unterricht zu analysieren.

    Zum Nachhören:

     

    Thementische

    Mag. Michael Steiner: KidZ-Begleitung der PH Wien

    Entsprechend dem Motto „Dem Neuen eine Chance geben“ des österreichweiten KidZ Projekts (Klassenzimmer der Zukunft) des bm:bf, versucht das Projektteam PHinnovativ-KidZ an der PH Wien die regionalen KidZ-Clusterschulen in ihrem Projektprozess didaktisch wissenschaftlich zu begleiten. Durch die Evaluation von Erfahrungen zu innovativem Lehren/Lernen und integrativer Einbindung digitaler Medien in der Unterrichtspraxis sollen Impulse für Unterricht, Ausbildung und Fortbildung gesetzt werden (Link zum Projekt).

    Dipl.-Päd. Sonja Vytek (zusammen mit Dipl.-Päd. Susanne Rainer, MA und Dipl.-Päd. Barbara Zuliani, MEd): Primarstufenprojekt IT@VS und DigiKomp4

    Im Rahmen Veranstaltung werden neben einem Überblick über das Netzwerk und das digitale Kompetenzmodell DIGIKOMP4 drei „IT@VS“-Leuchtturmprojekte von Kolleginnen vorgestellt, die wertvolle Erfahrungen mit mobilen Endgeräten in ihrer Klasse gesammelt haben:

    • Sonja Vytek: „Das iPad im Förderunterricht – DAZ.“
    • Susanne Rainer: Wissenschaftlich begleitetes Unterrichtsbeispiel: „Mit Tablets freut das Lesen m(s)ehr!“
    • Barbara Zuliani: „Der Einsatz des iPads in der Volksschule – im Fokus der Förderung des divergenten Denkens“

    Christian Gatterer, MEd BEd: Innovative Technologien aus den Praxisschulen

    Das Lehren und Lernen mit mobilen Devices bedarf funktionierender technischer Infrastruktur. Für eine dementsprechende erfolgreiche Einbindung von Smartphones/Tablets in Schulen werden Möglichkeiten aufgezeigt. Lernende führen an praktischen Beispielen aus dem Unterricht vor, wie dies gelingen kann.

    Dipl.-Päd. Ingo SteinMinicomputer Raspberry Pi im Unterricht und BYOD

    1. Vorgestellt wird der Einsatz des Minicomputers Raspberry Pi als Desktop Arbeitsplatz im Klassenzimmer. Verwendung finden die Geräte für Internetrecherchen, Textverarbeitungsaufgaben und als Zugang zur schuleigenen Moodle Plattform.
    2. Vorgestellt wird ein Bring Your Own Device Projekt zum Tablet Einsatz im Unterricht, eine Plattform für iOS App Empfehlungen sowie eine Initiative von Apple Österreich zur kostenlosen Schulung der Lehrkräfte (im Rahmen von PH SCHILF Veranstaltungen) für den Einsatz von iPads im Unterricht.

    DI Birgitta Loucky-Reisner:  Safer Internet in der Schule

    • Welche saferinternet Themen sind in der Volksschule aktuell?
    • Workshops in meiner Schule – wie funktioniert das?
    • Aktuelle Materialien und Flyer

    AfB social & green IT Wien: Leasing- und Service-Angebote für Tabletklassen

    Ziel von „Mobiles Lernen“ ist die Ausstattung von Schulklassen und Bildungseinrichtungen mit Eltern finanzierten Tablets oder Notebooks inkl. eines Komplettservices. Das Komplettservice besteht aus frei wählbaren Leasinglaufzeiten mit fixen monatlichen Raten, der Garantie- und Versicherungsleistungen und einem 48 Stunden Reparaturservice. Ergänzend unterstützen wir finanziell schlechter gestellte Eltern mit unserem Sozialfonds.

    Hinter den Leistungen von „Mobiles Lernen“ steht AfB, eine mildtätige und gemeinnützige Gesellschaft, deren Belegschaft zum Großteil aus Menschen mit Behinderung besteht und mit deren Hauptaufgabe, das Recycling von IT-Geräten, ein erheblicher Beitrag zur Umweltschonung geleistet wird.

    Nachmeldungen werden bis Veranstaltungsbeginn noch entgegen genommen, entweder über PH online oder direkt per E-Mail an zli@phwien.ac.at.

  • CfP: Digital Innovations in Teacher Education

    The University of Teacher Education Vienna is looking for contributions and reviewers:

    Call for Papers

    Reflecting Education Journal

    ISSN 1746-9082

    Special Issue on

    Digital innovations in teacher education

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  • Timo van Treeck zu Gast im ZLI

    Die Vorlesung zum Thema „Berufsbilder in der Hochschullehre“ im Hochschullehrgang Hochschuldidaktik stand ganz im Zeichen des Lehrportfolios.

    Auf Einladung von Klaus Himpsl-Gutermann war Mitte Oktober Timo van Treeck von der Fachhochschule Köln an der PH Wien zu Gast. Timo ist Hochschuldidaktiker und E-Learning-Experte und interessiert sich seit einigen Jahren insbesondere dafür, wie Diversität im Kontext der Hochschule gefördert werden kann. Ein wesentliches Ziel seines Zentrums für Kompetenzentwicklung für Diversity Management (KomDim) ist es, durch Weiterbildungs- und Coachingangebote ein Bewusstsein bei Hochschullehrenden für die Thematik zu schaffen und entsprechende Kompetenzen zu entwickeln. KomDim ist eine von mehreren Initiativen an der FH Köln zur Verbesserung der Lehre, so dass sich zu verschiedenen Themen (Hochschuldidaktik, Diversität, Inklusion) Anknüpfungspunkte zur Zusammenarbeit zwischen FH Köln und PH Wien ergeben.

    Die beiden Institutionen sind deshalb vor kurzem einen Erasmus-Plus-Kooperationsvertrag für „Staff-Mobilities“ eingegangen, in dessen Rahmen Timo van Treeck nun einen Lehrauftrag im Hochschullehrgang Hochschuldidaktik wahrgenommen hat. Daneben wird das Europortfolio-Netzwerk ein weiteres Feld der Zusammenarbeit sein. Hier war im September das ZLI wesentlich an der Gründung des Austrian Chapter beteiligt. Auf der Online-Educa in Berlin wird in Kürze das German Chapter ins Leben gerufen, an dem Timo van Treeck und weitere Mitglieder des „E-Portfolio-Arbeitskreises epak“ mitwirken werden.

    Seine Vorlesung zum Thema „Berufsbilder in der Hochschullehre“ machte deutlich, wie die Lehrenden ihre Kompetenzen durch ein Lehrportfolio weiterentwickeln können und wie wichtig Lehrportfolios für den Qualitätsprozess an Hochschulen sein können.

    Einblick in die Lehrveranstaltung

    Angelika Zagler aus dem Hochschullehrgang Hochschuldidaktik gibt im Folgenden einen Einblick in die Lehrveranstaltung:

    „In Gruppen haben wir erarbeitet, wie wir gute Lehrende und schlechte Studierende, beziehungsweise schlechte Lehrende und gute Studierende sehen.

    Dieser Perspektivenwechsel war der Einstieg in die Bearbeitung der Leitfragen eines Lehrportfolios nach einer bestimmten Struktur (vgl. Auferkorte-Michaelis und Szczyrba 2004, S. 8ff.)

    Lehrportfolios werden an manchen Hochschulen auf deren Websites veröffentlicht:

    Für uns Teilnehmerinnen und Teilnehmer war das ein völlig neues Thema, an dem wir mit Begeisterung gearbeitet haben und sicher weiterarbeiten werden. Dieser Link führt in eine Lehrportfoliowerkstatt mit vielen Ideen und Anregungen.

    Am zweiten Tag lernten wir das Kölner Kompetenzmodell KomM kennen. Vier verschiedene Herausforderungen haben das Ziel, einen ganzheitlichen Blick auf Studierende und Lehrende zu werfen. Tutoring , Mentoring und Coaching für Lehrende und Studierende sind hier fest verankert.

    Timo van Treeck stellte auch ein Mentoring Programm der UNI Düsseldorf vor, eine Personalentwicklungsstrategie, die weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt und dafür ausgezeichnet wurde: das Selma Meyer Mentoring. Tutoring, Mentoring und Coaching an der eigenen Institution wurden in der Gruppe diskutiert, Beratungssituationen definiert. Welche Veränderungsprozesse wären notwendig?

    Mit den vier Funktionslogiken Professions-, Bürokratie-, Politik- und Unternehmenslogik werden unterschiedliche Handlungsfelder definiert, die zwischen Beratung (Mentoring, Coaching, etc.), Forschung und Lehre ein interessantes Spannungsfeld entstehen lassen. Wir haben die Anforderungen an Studierende und Lehrende aus der Sicht der Bürokratielogik und der Unternehmenslogik diskutiert und dabei festgestellt, dass Veränderungen vor allem auch deshalb sehr schwierig sind, da alle Beteiligten in ihren Funktionen verankert sind.

    Die Lehrveranstaltung war einmal mehr ein Highlight im Lehrgang Hochschuldidaktik, in dem uns viele Vortragende sowohl von intern als auch von Hochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum unterschiedlichste, neue Aspekte der Hochschuldidaktik vermitteln.“

    Das ZLI bedankt sich bei Angelika Zagler aus dem Hochschullehrgang Hochschuldidaktik, die als Gastautorin an diesem Beitrag mitgewirkt und die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

    Literaturhinweis:

    AUFERKORTE-MICHAELIS, N., & SZCZYRBA, B. (2004). Das Lehrportfolio in der Ref-
    lexions- und Schreibwerkstatt. In B. BEHRENDT., H.-P. VOSS, & J. WILDT (Hrsg.),
    Neues Handbuch Hochschullehre (E 2.6). Berlin: Raabe.
  • Mobiles Lernen mit Tablets & Co

    Wiener Schulen auf dem Weg zum Klassenzimmer der Zukunft

    Einladung zu einer Informations- und Fortbildungsveranstaltung der Pädagogischen Hochschule Wien in Kooperation mit dem Wiener Stadtrat für Jugend, Bildung, Information und Sport

    • Dienstag, 11. November 2014
    • 16:00-18:00 Uhr
    • Festsaal der PH Wien, Erdgeschoss Haus 4
    • Grenzackerstraße 18, 1100 Wien (Eingang Daumegasse 8)

    Tablets, Smartphones & Co sind aus unserem Alltag als Kommunikations- und Informationswerkzeuge kaum mehr wegzudenken – sowohl privat als auch beruflich. Deren Möglichkeiten als mobile Lernbegleiter werden allerdings in Bildungseinrichtungen noch wenig genutzt. Ein Blick hinter die Türen einiger Klassenzimmer zeigt, dass diese Form des Lernens nicht nur Spaß macht, sondern auch neue Lernräume eröffnet und wichtige Kompetenzen für die Zukunft fördert. Das Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) der PH Wien nimmt aktuelle Trends unter die Lupe und bietet anhand von Praxisbeispielen aus Wiener Schulen die Möglichkeit zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch.

    Neben einem Hauptvortrag mit dem Titel „Neue Lern(t)räume: Mobile Lernbegleiter: kurzfristiger Hype oder bildungspolitisches Desiderat“ von Mag. Dr. Thomas Strasser (PH Wien) werden Praxisbeispiele zum Einsatz von Tablets & Co in der Schule an sechs Thementischen angeboten:

    • KidZ-Begleitpaket der PH Wien (Mag. Michael Steiner, PH Wien)
    • Primarstufenprojekt IT@VS und DigiKomp4 (Dipl.-Päd. Sonja Vytek, PH Wien)
    • Innovative Technologien aus den Praxisschulen (Christian Gatterer, MEd BEd, PH Wien)
    • Minicomputer Raspberry Pi im Unterricht (Dipl.-Päd. Ingo Stein, NMS Koppstraße Wien)
    • Safer Internet in der Schule (DI Birgitta Loucky-Reisner, Saferinternet.at)
    • Leasing- und Service-Angebote für Tabletklassen (AfB social & green IT Wien)

    Das Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI), zli@phwien.ac.at, Tel. +43 1 601 18-3309, nimmt Ihre Anmeldung bis spätestens 7. November 2014 gerne entgegen. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer werden ersucht, sich über PH-Online anzumelden: http://tinyurl.com/mobiles-lernen-phwien

    Anhang: Einladung im PDF-Format (darf gerne weitergeteilt werden!)

     

  • Austrian Chapter im Europortfolio Netzwerk gegründet!

    Austrian-Chapter-Kickoff
    Teilnehmer/innen des Europortfolio-Workshops neben den Ansprechpersonen für die Österreich-Sektion Klaus Himpsl-Gutermann, Andrea Ghoneim sowie Peter Groißböck (in der Bildmitte) sowie MR Helmut Stemmer vom bm:bf (2. von rechts).

    In einem Workshop beim 13. E-Learning-Tag der FH Joanneum am 17. September 2014 wurde die Österreich-Sektion im Europortfolio-Netzwerk eröffnet. Das internationale, englischsprachige Communityportal www.europortfolio.org dient sowohl als Austauschplattform für E-Portfolio-Expertinnen und -Experten sowie als Anlaufstelle für am Thema Interessierte. Mit der Gründung des Austrian Chapter finden sich dort ab sofort auch Informationen, Nachrichten, Publikationen und frei zugängliche Lernmaterialien aus Österreich.

    Die Betreuung und Koordination der Österreich-Sektion teilen sich die Donau-Universität Krems, die auch im derzeit laufenden EU-Projekt zu „Europortfolio“ involviert ist, sowie die Pädagogischen Hochschulen von Wien und Niederösterreich. An der PH Wien spielt das E-Portfolio – ausgehend von einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt unter der Leitung von Thomas Strasser – seit etlichen Jahren eine wichtige Rolle in mehreren Bereichen:

    Neben der Lernplattform Moodle ist die E-Portfolio-Software Mahara ein zentrales Service, das zur Unterstützung von Lehren und Lernen an der PH Wien angeboten und vom ZLI zusammen mit dem ZID betreut wird.

    Der Workshop war in zwei Teile geteilt. Im ersten Teil wurde von Klaus Himpsl-Gutermann die Zielsetzung von Europortfolio und dem Austrian Chapter vorgestellt (siehe angehängte Präsentationsfolien und Europortfolio Charter) und die Materialien aus Österreich kurz präsentiert, die in den letzten Wochen auf das Portal hochgeladen wurden. Diese Sammlung soll in den nächsten Wochen und Monaten weiter wachsen, wobei nach einem Relaunch des Portals mit einer verbesserten Usability allen Interessierten mehr Möglichkeiten geboten sein werden, selbst Inhalte auf der Plattform bereitzustellen. Wichtige Anregungen zum neuen Portal gab u. a. MR Helmut Stemmer, der für das österreichische Bundesministerium für Bildung und Frauen (bm:bf) in Graz mit dabei war und im Rahmen des KidZ-Projektes die Österreich-Sektion von Europortfolio finanziell unterstützt.

    In einem zweiten Teil präsentierte Andrea Ghoneim von der Donau-Universität Krems erste Zwischenergebnisse aus dem laufenden EU-Projekt. Dazu gehört beispielsweise eine sogenannte E-Portfolio-Maturity-Matrix, die in einem Selbstbewertungsverfahren die „E-Portfolio-Reife“ von Lernenden als auch von Institutionen zeigen soll (siehe aktueller Europortfolio-Newsletter). Außerdem konnten die Workshop-Teilnehmer/innen einen ersten Blick auf ein Framework zur Anerkennung von Kompetenzen und eine Wiki-Plattform werfen, in der Implementierungshilfen zu E-Portfolio gesammelt werden.

    Mit Implementierungsstrategien zu E-Portfolios beschäftigte sich auch ein Vortrag von Thomas Strasser, der für das ZLI beim 13. E-Learning-Tag in Graz ebenfalls mit von der Partie war.

    Anhang: